9. Februar 2026

Viel los bei den Bibeldialogen

Erst dachte ich ja, Januar und Februar werde ich viel zu wenig zu tun haben, aber natürlich gibt es das erste halbe Jahr vorzubereiten und eigentlich muss auch der Juli schon ordentlich geplant werden. Und Anträge wollen auch geschrieben werden, damit unsere Präsenz-Veranstaltungen für die Teilnehmer*innen nicht unerschwinglich werden. 

Diese Woche ist dafür aber online viel los. Gleich heute geht es weiter mit einem online-Abenddialog zum Thema "Pseudo-Religiosität des Nationalsozialismus" im Rahmen der "Frag doch mal – Online-Dialoge zu aktuellen Glaubensfragen".

Haben die Deutschen Hitler als eine Art Erlöser gesehen? Ihr Glaube, ein ganz besonderes, auserwähltes Volk zu sein, hatte deutlich pseudoreligiöse Züge und war mehr als nur der Wunsch vieler Menschen, „wieder jemand zu sein“. Mit Blick auf den Nationalsozialismus und heutige autokratische Regierungen wollen wir darüber nachdenken, welche Konsequenzen Pseudo-Religiosität für uns heute haben kann im Hinblick auf Gesellschaft, Politik und Glauben. Was das mit der Bibel zu tun hat? Oder mit unserem Glauben? Die Mehrheit der Deutschen, die Hitler zugejubelt haben, oder wegsahen, als ihre jüdischen Nachbarn abgeholt wurden, nannte sich christlich. Wie konnten sie das rechtfertigen? Und welches Unrecht sehen wir mit an? 

Bibeldialog ganz kurz: Wir laden Sie ein, Ihre Fragen zu stellen. Holger Schmidtke, ordinierter Theologe, Religionspädagoge und langjähriger Leiter mehrerer Europäischer Bibeldialoge, lässt uns nach einem kurzen Impuls zum Thema miteinander ins Gespräch kommen.

Euch allen einen guten Start in die Woche.
Herzliche Grüße aus Berlin
Tamara

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