Heute der zweite Teil zu Elkes Predigt . Den ersten Teilhabe ich gestern gepostet. Man hat mir gesagt, die Post sollten nicht sooo lang sein...
Er, das Gotteskind, bleibt seinem Auftrag treu und
sorgt für Recht. Auch
das erleben Menschen, ich erinnere an die friedliche Revolution in unserem
Land. In Kirchen und mit Gebeten und Kerzen gegen Staatsgewalt und Angst nahm
sie ihren Anfang.
Er wird nicht müde und bricht nicht
zusammen, bis er auf der Erde das Recht durchsetzt hat. Plötzlich
Zukunftsperspektive! Das Gotteskind, dass niemals müde wird bis sich
Recht durchsetzt. Ja, wir leben noch nicht im Paradies, sondern in der Welt mit
allen Konflikten. Welches Recht gilt? Gab nicht Christus sein Leben für Gottes
Recht, dafür, dass ich trotz vieler Vergehen leben darf?
Sogar die fernen Inseln warten auf
seine Weisung. Ferne Inseln sind
womöglich auch Unbelehrbare, die im Grunde ihrer Herzen auf richtungs- und
lebensweisende Worte warten. Mächtige wie Ohnmächtige. Allmächtiger, wie lange noch?
Gott, der Herr, ist es, der den Himmel geschaffen
hat und ihn ausspannt wie ein Zelt. Er breitet die Erde aus und lässt Pflanzen
auf ihr wachsen. Unbestritten, dass unser Vater Himmel und Erde
geschaffen hat. Wie sonst könnte sie so wunderbar, auch an einem recht kalten
Wintertag, wie ein warmes Zelt sein. Mensch, Vieh und Pflanzen werden ernährt
und erfreuen mich zu aller Zeit. Wo aber bleibt die Gerechtigkeit? Noch immer
leiden viele Hunger und Durst. Darf ich mit Gottvater streiten?
Er gibt den Menschen
auf der Erde Atem und Lebensgeist denen, die auf ihr wohnen. Das ist keine Zukunftsmusik, sondern erlebbare Realität von der Geburt bis
zum Tod. Wie sähe es sonst aus in unserer Welt?
Neun herausfordernde Verse des Propheten Jesaja. Und immer bin ich
selbst als Christ, als Christin, angesprochen. Auch zu uns spricht Gottvater: Ich, der Herr, bin dir treu. Ich habe dich
gerufen, ich nehme dich bei der Hand und beschütze dich.
Ein so gutes mutmachendes Wort - nicht nur zum Jahresanfang. Worte, die
natürlich erst einmal an den Messias und das Volk Israel im Exil gerichtet
waren und nachösterlich auch uns bis in Ewigkeit gelten. Auch das göttliche
Menschenkind, geboren im Stall und schon bald auf der Flucht, braucht Trost,
mutmachende Worte und Schutz wie Gottes Segen. Besonders in der folgenden
Verheißung:
Durch dich
zeige ich meine Verbundenheit mit den Menschen. Ich mache dich zum Licht für
die Völker. Licht für die Völker, also nicht nur für
die bedrohten Völker! Verbundenheit mit allen Menschen! Das Menschenkind Jesu hört
und lebt das mit Gottvertrauen und folgt treu jederzeit allen göttlichen Rufen.
Wenn wir es damit nur nicht so schwer hätten!
Du wirst
Blinden die Augen öffnen und Gefangene aus dem Kerker holen. Die im Dunkel sitzen,
befreist du aus ihrer Haft.
Ich bin der Herr, das ist mein Name. Meine Ehre
lasse ich mir von niemandem nehmen.
Das Lob, das
mir zusteht, überlasse ich nicht den Götzenbildern.
Was ich früher
vorhergesagt habe, ist eingetroffen. Jetzt kündige ich Neues an.
Noch ehe es
zum Vorschein kommt, lasse ich es euch wissen.
Gottes Plan stand fest, lange vor Christi Geburt. Mit der Jahreslosung
verspricht der Ewige: Siehe ich mache alles neu. Trotz Zweifel und Fragen will
ich dem lebendigen Wort, dem göttlichen Geheimnis vertrauen.
Denn
es spricht zum Menschenkind, zu dir und mir.
Was
immer du siehst, schaue hindurch mit deinem Herzensauge. Was immer du hörst,
lausche hindurch mit deinem Herzensohr.
So
wird dich MEINE Wahrheit erreichen und du hörst meine MEINE sanfte Stimme, die
allen äußeren Lärm durchdringt.
Bist
du stille, jubelt dein Herz in MEINER Geborgenheit. Bist du ausgerichtet,
findest du Einheit mit MIR. Bist du dienmütig, bricht dich keine Gewalt. Bist
du geduldig, kommt dir das Ziel entgegen.
Lass
Meinen göttlichen Atem durch dich strömen zu allem und allen, so bleibt Meine
Liebe durch dich am Fließen.
Beginne
jetzt, du, MEIN Ebenbild! (nach
Franz - Xaver Jans – Scheidegger)
Erinnern sie sich an ihr Christusbild (gestern). 2026
und bis in alle Ewigkeit dürfen wir hören und sehnen, fühlen und loben das
lebendige Gotteskind.
Danke für deine Worte, liebe Elke!