27. März 2026

Palmsonntag im Berliner Dom und online

Das kommende Wochenende am Berliner Dom wird wieder musikalisch, aber am Samstag muss man dazu eben doch in Berlin sein.

Die dreiviertel Stunde der Dommusik ab 18 Uhr und mit dem Staatsunddomchor erfreut mit dem Kapellchor des Staats- und Domchores Berlin, mit Susanne Zapf an der Violine, Bo Wiget am Violoncello, Martin Ripper mit seiner Flöte, Marco Heise an Klavier und Wegscheider-Orgel. Dazu singt Cornelia Knoch, (Sopran) und nicht zu überhören: An der großen Sauerorgel spielt unser Domorganist Andreas Sieling.

Am Sonntag um 10.00 (bis ca. 11.30 Uhr) feiern wir dann den Gottesdienst Palmarum, auch Palmsonntag genannt. Wir denken an den Einzug Jesu in Jerusalem. Der Palmsonntag steht am Anfang der Karwoche. Wenig später wird Jesus ans Kreuz geschlagen. Durch die Tiefe führt Gottes Weg zur Verherrlichung.

Es predigt Domprediger Stefan Scholpp und musikalisch wirken außerdem der Oratorienchor der Berliner Domkantorei unter der Leitung von Domkantor Adrian Büttemeier mit. An der großen Sauerorgel hören Sie auch wieder Domorganist Andreas Sieling. Wer Gäste zu Hause hat, die kein Deutsch verstehen, aber Englisch, kann sich den ganzen Gottesdienst sogar in einer der Logen übersetzen lassen. 

Dazu muss man allerdings in Berlin sein. Für alle anderen gibt es den ganzen Gottesdienst als Live-Übertragung auf https://www.berlinerdom.de/live.

Und wer wie ich nicht genau zu 10 Uhr live mit-streamen kann, findet die Gottesdienste auch noch später in der Mediathek des Berliner Doms.

Euch/Ihnen allen ein gesegnetes Wochenende
Ihre/Eure Tamara

26. März 2026

Was uns Jesu Auferstehung hoffen lässt – Online-Abend zu Glaubensfragen

Noch sind wir auf dem Weg nach Ostern und die Worte von Elkes predigt (die ich die letzten drei tage hier gepostet habe, begleiten uns. Noch folgt erst Palmsonntag und dann Karfreitag mit seiner Traurigkeit, und doch müssten wir eigentlich voll Hoffnung sein, denn Ostern kommt ja mit Sicherheit:

„Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?“, so schrieb der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth (15,54f) - und verbreitete damit eine unglaubliche Hoffnung. Gilt diese Hoffnung, die aus der Auferstehung Jesu entspringt, allein im Blick auf den Tod Jesu am Kreuz? Oder bezieht sie ihre Kraft auch daraus, dass sie sich auf den Tod aller Menschen richtet, also auch auf unser eigenes Sterben? Und könnten wir eine solche Hoffnung überhaupt annehmen, aus ihr heraus leben, auch wenn gegenwärtige Krisen uns oft alle Hoffnung rauben?

Am 13. April laden wir ein, Fragen zu stellen. Holger Schmidtke, ordinierter Theologe, Religionspädagoge und langjähriger Leiter mehrerer Europäischer Bibeldialoge, lässt uns nach einem kurzen Impuls zum Thema miteinander ins Gespräch kommen.

Anmelden am besten über die Website der Evangelischen Akademie zu Berlin: Was uns Jesu Auferstehung hoffen lässt – Evangelische Akademie zu Berlin

Die Online-Dialoge zu aktuellen Glaubensfragen sind eine Zusammenarbeit der Europäischen Bibeldialoge mit dem Evangelischen Forum Berlin/Brandenburg (Landesverband der Evangelischen Akademikerschaft e.V.).

25. März 2026

Predigt auf dem Weg nach Ostern | Teil 3

 Heute noch der letzte Teil von Elkes Predigt zu Matthäus 11, 28-30 und Hebräer 13, 12-14

Ich bin gefragt, meine Mitmenschen als Geschwister zu lieben, eben auch die Unbequemen. Halten wir uns an notwendige lebendige WORTe. ER, der Gottessohn, meint es gut mit uns, gibt uns keine Lasten, die wir nicht tragen können.

Das Matthäusevangelium aus dem judenchristlichen Milieu mit vorprogrammierten Konflikten. Im Hebräerbrief, vermutlich von einem Paulusanhänger und etwa zur gleichen Zeit verfasst, hören wir:  Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen. (Hebräer 13, 12-14)

Das Volk, und da beziehe ich gern die gesamte Christenheit ein, geheiligt durch Christi Blut. Vertrauter Text und vertraute Auslegung, liebe Gemeinde. Unstrittig verstanden die Erinnerung an sein Opfer, Christi Kreuzigung, die vor den Stadttoren geschah. Auch der Verfasser des Hebräerbriefes, eindeutig in Christi Nachfolge, kennt Ausgrenzung und Schmach. Er fordert uns vor die Tore, heraus aus der sicheren Stadt, moderner gesagt, außerhalb unserer Komfortzone zum Handeln. Christus Schmach tragen, sein Joch auf uns zu nehmen, ist kein fröhlicher Frühlingsspaziergang. Verspricht aber Schritt für Schritt gelingendes Leben trotz aller Mühe im irdischen Leben, trotz meiner engen Grenzen. Das drückt sich vielleicht auch Namen eines Biergartens im Victoriapark in Berlin Kreuzberg aus. Der heißt nämlich Golgatha. Unser Leben zwischen Beten und Handeln, Eintreten für das WORT, Feiern und Hoffen, weil wir eben wissen: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern suchen die Zukünftige. Deshalb mit Gottvertrauen morgens das Frühstücksbrett und die Gebetsbank, den Apfel und den Tee sorgsam bereiten. Den Tag von Gott empfangen. Nachtreste loslassen, Kostbarkeiten bergen, Widerspruch abschütteln! Im Abendgebet dankbar GOTT den Tag zurückgeben und das Zukünftige gelassen besingen. (nach Lisa F. Oesterheld aus Gottesschimmer, geistliche Gedichte)

Und nicht zuletzt in der Passionszeit auch immer wieder freudig und fleißig von Christus lernen. Er hat vorgelebt, Gott, dein Wille geschehe. Für uns will er unser und der Welt bestes. Sein Schüler, seine Schülerin zu sein, bleibt lebensnotwendig. Ohne unseren Lehrer geht es nicht. Dann wird es leicht. Zeige mir deinen Weg, wo mein Glück ist, wo mein Herz. Show me Lord, from the start, where´s my treasure, where´s my heart. @2010Dyba Music. www.jud/bailey.com

Bald feiern wir Palmarum. Jesus reitet auf einem Eselfüllen in Jerusalem ein. Machen wir uns mit auf den Weg, jubeln und singen ein zu Herzen gehendes HOSIANNA, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Und der Friede, der höher ist als alles, was wir verstehen, bewahrt Gott sei Dank unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Erlöser und Bruder. Amen

 Ja, die Passionszeit geht ihrem Ende entgegen, aber wir bleiben unterwegs. morgen stelle ich noch einen Online-Abend vor der zwar erst nach Ostern stattfindet, aber  doch unsere Hoffnungen auf Leben berühren will. 
Danke, liebe Elke.

24. März 2026

Predigt auf dem Weg nach Ostern | Teil 2

Predigt zu Matthäus 11, 28-30 und Hebräer 13, 12-14 - den ersten teil der predigt habe ich gestern hier gepostet.

Unendlich schweres trägt Christus, unbestritten! Gerade in der Passionszeit erinnern wir uns dieser Größe und seinen Schmerzen. Und wohl niemand von uns kann so etwas aushalten. Weshalb bringt Jesus gerade sein schweres Joch und fordert uns, es IHM gleichzutun und zu lernen?

Zu schnell! Klar diese Frage drängt sich auf. Aber zuvor spricht Jesus eben die so großartige Einladung aus. Kommt her zu mir alle, die ihr schwer tragt, ich will euch erfrischen. Das war und ist in einer Welt voll von politischem Stress, sozialer Ungerechtigkeit, nationaler Traurigkeit das ersehnte Gotteswort. Christi Angebot der Ruhe außerdem eine erfrischende, direkte Alternative zu geistiger Müdigkeit. Damals die Tempelzerstörung, heute massenhafte Kirchenaustritte!

Christus bietet die unbequeme, aber zeitgemäße und hoffentlich lebensverändernde Lösung. Nehmt, wie ich. das Joch auf euch und verkündet Gottes Reich, sanftmütig und dien-mütig von Herzen. So schafft Gott in Christus Recht. Ist das die Botschaft, die wir am Sonntag Judika gelernt haben?

Laut und mit Zorn vertrieb Er, der empörte Jesus, die Händler aus dem Tempel. Einspruch und Widerstand gehören zu Gottes Recht. Überzeugt und glaubhaft spricht unser Heiland demzufolge: „Mein Joch ist sanft, und meine Last leicht.“ Wie so oft, schwer begreiflich und durchaus unbequem, unser Lehrer. Bin ich also gerufen, in seinem Sinn weiterzumachen um zu leben? Jesus Christus, unverfügbar, für mich Menschenkind das Gotteskind. Eben nicht nur klein und niedlich im Stall oder dem Arm seiner Mutter. Aber liebend bis in alle Ewigkeit.

Die am Urtext nahe BB übersetzt: Kommt her zu mir alle, die ihr euch abmüht und belastet seid! Ich will euch Ruhe schenken. Nehmt das Joch auf euch, das ich euch gebe. Lernt von mir: Ich meine es gut mit euch und sehe auf niemanden herab. Dann werden eure Seelen Ruhe finden. Denn mein Joch ist leicht. Und was ich euch zu tragen gebe, ist keine Last.

Tröstlich, hier ist endlich von Ruhe die Rede. Nicht Unruhe über schwere Texte soll meine Seele beschweren. Interessant – nehmt auf euch das Joch, das ich euch zu tragen gebe. Wir sind nicht gefordert, die Welt zu erlösen. Das ist und bleibt Christus Werk. Das er jedem und jeder von uns eine Aufgabe, Talente und Kraft, nicht zuletzt den HL Geist schenkt, damit kann ich schon eher leben. Klar, nicht immer ist es leicht oder bequem Christus zu folgen. Ich bin gefragt, meine Mitmenschen als Geschwister zu lieben, eben auch die Unbequemen. Halten wir uns an notwendige lebendige WORT. ER, der Gottessohn, meint es gut mit uns, gibt uns keine Lasten, die wir nicht tragen können.

...und morgen folgt hier der dritte und letzte Teil der predigt, die uns Elke, Prädikantin aus Lemgo, geschickt hat. Danke für deine anregenden Gedanken.


23. März 2026

Predigt auf dem Weg nach Ostern | Teil 1

Predigt von Elke aus Lemgo zu Matthäus 11, 28-30 und Hebräer 13, 12-14

Gott, schenk uns ein Wort für unser banges Herz und ein Herz für dein ewiges Wort. Amen
Gnade und Friede ist mit uns von Jesus Christus, unserem Lehrer.

Kinder im letzten Kindergartenjahr freuen sich, dass sie nun endlich zu den Großen gehören. Sie fiebern dem Tag entgegen, an dem sie endlich in die Schule dürfen. Schulkind sein – was verbinden sie mit dieser Vorstellung? Lesen, schreiben, rechnen, nicht mehr an der Hand von Mutter oder Vater, sondern bald allein den Weg bewältigen, Neugierde auf den oder die Lehrerin und neue Gesichter. Wir alle wissen, diese Begeisterung lässt oft zu schnell nach. Alltag und auch Lernschwierigkeiten begegnen den so Motivierten. Und auch die Lehrerin, der Lehrer, ach, die sind doch einfach doof. Zum Glück gibt es mehrfach im Jahr Ferien. Dennoch wissen wir alle: Lernen ist unbedingt lebenswichtig.

Wir gehen auf Ostern zu. Ich sehne mich nach der Auferstehungsfreude, nach dem Unfassbaren. Wir wollen alle fröhlich sein! Doch zuvor in der Passionszeit mutet uns Christus manch schroffes Wort zu. Der Meister ernst und seine Worte durchaus kaum vorstellbare Zumutung. Zu denen, die ihm folgen wollen: „Lass die Toten ihre Toten begraben“. Zu Petrus, dem späteren Fels: „Ehe der Hahn kräht wirst du mich 3x verraten“. Und zu der fleißigen Martha: „Deine Schwester Maria hat das bessere Teil erwählt“, als diese, zu seinen Füßen sitzend, IHM und seiner Botschaft lauscht. Ist das Recht? Und was sagt er zu mir am Sonntag Judika, an dem wir beten: Schaffe mir Recht!

ER, der doch alle, Gott sei Dank auch mich, einlädt in seine Gemeinschaft, besonders wenn es mir dreckig geht, ich mühselig und beladen bin. ER, der mir Erquickung und Ruhe verspricht. ER, mein Heiland, der mich aufrichtet, tröstet, liebevoll ansieht, und sich für mich einsetzt. ER, der mich nicht erst am Lebens-ende zum Leben befreit. ER, meine Hoffnung und meine Freude hat sagt heute so befremdliches, fast unverständliches: Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Die vorausgehende Einladung mit den werbenden Worten nehme ich gern in Anspruch. Daran glaube ich. Christi Nahesein erquickt mein Leben täglich. Nun aber die schweren Worte vom aufzunehmenden Joch. Worte, die wir nur beim Evangelisten Matthäus lesen. So wie wir es gehört haben übersetzt von Martin Luther. Damals im jungen Christentum aufgeschrieben wohl von einem Schüler oder Anhänger des Matthäus, etwa um das Jahr 85. Das jüdische Volk hatte gerade den verheerenden jüdisch-römischen Krieg (66-73) durchgemacht, und ihr kostbarer Tempel in Jerusalem war zerstört. Die Gesellschaft, eine Mischung aus alter jüdischer Tradition unter dem starken Einfluss der römischen hellenistischen Kultur. Es war eine Zeit mit einer großen Kluft zwischen Arm und Reich. Das einfache Volk litt unter großer Armut + brutaler Gewalt. Jesu besondere Fürsorge für die Armen und Vergessenen - eine wahrhaft revolutionäre Botschaft.

In diese Situation spricht Matthäus. Das Wort Joch hat viele Bedeutungen. Als Tragejoch klingt es nach schwerer Arbeit. In der Vergangenheit leisteten das meist Pferde in der Landwirtschaft. In Afrika wird es bis heute, vorwiegend von Frauen, über der Schulter zum Lastentransport getragen. Schon der Gedanke daran lässt vielleicht nicht nur meine Schultern schmerzen.

Unendlich schweres trägt Christus, unbestritten! Gerade in der Passionszeit erinnern wir uns dieser Größe und seinen Schmerzen. Und wohl niemand von uns kann so etwas aushalten. Weshalb bringt Jesus gerade sein schweres Joch und fordert uns, es IHM gleichzutun und zu lernen? 

Danke.liebe Elke, für deine predigt - der zweite Teil folgt hier morgen.

20. März 2026

Das Wochenende im Berliner Dom | online oder in Berlin

Das Wochenende naht und so auch das gottesdienstliche und musikalische Angebot im Berliner Dom.

Bevor ich also nächste Woche mal wieder eine predigt von Elke aus Lemgo poste, erst mal die Einladung in den Berliner Dom. Wer sich am Wochenende tatsächlich in Berlin aufhäl,t kann nicht nur den immer wieder besonderen Gottesdienst im Dom direkt erleben sondern auch eine Sonderausstellung des Bachhauses Eisenach „Ohne Berlin kein Bach“, die noch bis zum 3. Mai im Flur zur Kaiserloge zu sehen sein wird. Lohnt sich. Muss man aber in Berlin sein.

Die Ausstellung erläutert die Bach-Wiederentdeckung um 1800 in Berlin und die Hintergründe der Bachfest-Idee, die Veranstaltungen zum Berliner Bachfest 1901 und die weiteren Berliner Bachfeste 1926, 1976 und 1991. Regelmäßige Bachfeste gibt es seit 125 Jahren. Das erste fand 1901 in Berlin statt. Zum Jubiläum veranstaltet das Bachhaus Eisenach diese Kabinettausstellung im Berliner Dom. Zu allen Themen werden Original-Dokumente gezeigt.

Für alle, weit und breit und zu weit weg, gibt es aber immerhin den Dom-Gottesdienst im Live-Stream auf https://www.berlinerdom.de/live

Es predigt Bischof Frank Kopania, Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD und damit auch Auslandsbischof der EKD. Durch die Liturgie führt Dompredigerin Christiane Münker. Die Orgelmusik wird mit Sicherheit wieder exquisit. 😊 Unser Domorganist spielt die große Sauerorgel.

Euch allen ein gesegnetes Wochenende
Tamara



 

19. März 2026

Ist Eva an allem Schuld? Frauen, die Wissen wagen | 15.-17.4.26

Wissen wagen – Feministisch-theologische Begegnungstage

Noch ein Bibeldialog im Kloster Stift zum Heiligengrabe (ca. 2 Stunden mit dem RE6 von Berlin aus) einem wunderbaren ehemaligen Zisterzienserinnenkloster. Also wie gebaut für eine feministisch-theologische Begegnung für Frauen und natürlich auch andere Interessierte. Das Leitungsteam reist aus ganz Europa an, die Teilnehmer*innen sind aktuell alle in Deutschland zu Hause, aber vielleicht ändert sind das noch: Es gibt noch ein paar freie Plätze.

Worum geht es denn? Es geht um Frauen und Bildung…

Ist Eva an allem schuld? War es ihr Wissensdurst, der uns alle in Schwierigkeiten gebracht hat? Heute ist unstrittig: Neugier ist ein wichtiger Faktor für unsere Entwicklung. Gerade für Frauen und Mädchen ist der Zugang zu Wissen und Bildung in zu vielen Teilen der Welt aber erschwert. Gleichzeitig gab und gibt es schon immer Frauen, die ihre Welt, ihre Kirchen und ihre Gesellschaften beeinflusst haben.

Aus dem Tagungsablauf
Mittwoch, 15. April 2026
Ab 16:00 Uhr Kaffee/Tee und Gebäck
16:30 -18:30 Uhr „Wer ist da? Ankommen, Kennenlernen, Erwartungen
19:30-21:00 Uhr Kurzer Einstieg ins Thema und Erwartungen an die Tagung
(Dr. Kinga Szûcs / Jāna Jēruma-Grīnberga)
21:00 Uhr Abendmeditation (Karin Bertheau)

Donnerstag, 16. April, 2026
9:00- 10.15 Uhr „Frauen, Prophetie und Zukunftssorgen“ (Dr. Kinga Szûcs)
Deuten Frauen die Welt anders – mit Blick auf Umwelt und Frieden?
10:30-12.00 Uhr „Früchte der Erkenntnis“ (Jāna Jēruma-Grīnberga)
Über Bilder von Weiblichkeit und den Zugang zu Bildung und Teilhabe
12:30 Uhr Lunch/Mittagessen und Pause mit Zeit zum Erkunden des Stifts
15:00-18.30 Uhr Frauenstimmen: Zeugnisse zu weiblichem Zugang zu Bildung
20:00-21:15 Uhr Konzert Herzensdinge (Amy Green und Beate Gatscha)
Weibliche Spiritualität in der frühen europäischen und indischen Mystik

Freitag, 17. Oktober 2025
9:00 -11:00 Uhr Auswertung und Ausblick: – Wohin bewegen wir uns? Was bleibt zu tun?
11:15 -12:00 Uhr Ökumenischer spiritueller Abschluss von Leitungsteam und Teilnehmenden gestaltet

Anmelden kann man sich noch bis zum 1. April: https://www.eaberlin.de/Wissen

 

 

18. März 2026

„In der Welt habt ihr Angst“ Fachtag Bibel 2026 - online am 25.3.26

Der Fachtag Bibel 2026 hat schon Tradition, findet aber zum ersten Mal unter der Mitregie der Bibeldialoge und online auf dem Account der Evangelischen Akademie zu Berlin statt. Zusammen mit Sven Hanson vom Mitteldeutschen Bibelwerk haben wir diese Zusammenkunft für alle, die sich intensiver und als Multiplikator*innen in der Bibelarbeit engagieren gestaltet.

Angst ist ein Thema, das uns wohl alle berührt und aktuell täglich neues Futter bekommt.

Auch in der Bibel sind Angst und Furcht dominierende Emotionen. Das wird zum Beispiel in Jesu Worten, als er sich vor seinem Tod von den Jüngern verabschiedet, auf den Punkt gebracht: „In der Welt habt ihr Angst“ (Johannes 16,33). Welche Verbindungen gibt es zwischen den biblischen Befunden und dem heutigen Blick auf das Thema Angst? Der Versuch, hier zu antworten, wirft weitere Fragen auf, deren Beantwortung für die Praxis bibelorientierter Arbeit hilfreich ist.

Der Fachtag Bibel soll interdisziplinär die biblischen und seelsorgerlichen Zugänge zum Thema Angst aufzeigen und einen ersten Austausch dazu ermöglichen. Auf dieser Basis kann für 2027 ein Forum mit methodisch-didaktischen Ansätzen zum Thema geplant werden. Inhaltliche Impulse geben Rüdiger Sachau, ehemaliger Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin, und Veikko Mynttinen, Studienleiter des Seelsorgerlichen Seminars an den Franckeschen Stiftungen.

Hier finden Sie Infos zum Ablauf dieser Online-Veranstaltung am 25. März 2026, von 9-12 Uhr: https://www.eaberlin.de/fachtag-bibel/

Noch sind ein paar Kacheln frei…

Herzlichen Gruß
Tamara

 

12. März 2026

Ein Online-Dialog zu Freundschaft - in der Bibel und in unserem Leben

Am 13. Juli findet der letzte Onlinedialog zu Glaubensfragen (vor der Sommerpause) statt. Unser Thema ist „Freundschaft – Geschenk und Aufgabe | Biblische Impulse und persönliche Erfahrungen“ Freundschaft ist ja viel mehr als Vertrautheit, gemeinsame Interessen und gegenseitiges Verständnis. Anhand der Freundinnen und Freunde, die in der Bibel beschrieben werden, wollen wir über unsere Freundschaften – aktuelle oder verlorene – ins Gespräch kommen.

Was macht Freundschaft aus? Die Bibel erzählt von Vertrauen, Treue und Mut – von Beziehungen, die stärken und herausfordern. Was bedeuten diese Erzählungen für unser Leben heute? Der Abenddialog lädt ein zum offenen Austausch über Freundschaft als Geschenk und Aufgabe.

Diese Online-Dialoge zu aktuellen Glaubensfragen sind übrigens eine Zusammenarbeit der Europäischen Bibeldialoge mit dem Evangelischen Forum Berlin/Brandenburg (Landesverband der Evangelischen Akademikerschaft e.V.). Auf der Website der Evangelischen Akademikerschaft kann man diese Online-Dialoge finden. Anmeldungen erbitten wir aber immer über die Evangelische Akademie zu Berlin: Freundschaft – Geschenk und Aufgabe – Evangelische Akademie zu Berlin.

Das sind dann erstmal die Online-Abende mit dem Motto „Frag doch mal“ aber nächste Woche stelle ich weitere Veranstaltungen der Bibeldialoge vor hier vor.

Herzlichen Gruß
Tamara

11. März 2026

Abenddialog online zur "Ethik des Genug"

Was heißt eine „Ethik des Genug“? In unserem Online-Dialog am 8. Juni entdecken wir biblische Perspektiven auf Verantwortung, Maß und „unser tägliches Brot“. Gemeinsam fragen wir: Was ist genug – für mich, für andere, für diese Welt? Wir diskutieren offen, dialogisch und alltagsnah.

Eine Ethik des Genug fragt: Was brauchen wir wirklich für ein gutes Leben – und wo ist „mehr“ nicht besser, sondern ungerecht oder zerstörerisch? Sie stellt dem Prinzip des ständigen Wachstums und Konsums die Einsicht entgegen, dass Ressourcen begrenzt sind und dass ein gutes Leben nicht aus unbegrenztem Haben entsteht, sondern aus Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung. Beim Online-Abend fragen wir, was die Bibel und unsere Bitte nach unserem “täglichen Brot” im Vaterunser uns heute bedeuten.

Diese Online-Dialoge zu aktuellen Glaubensfragen sind übrigens eine Zusammenarbeit der Europäischen Bibeldialoge mit dem Evangelischen Forum Berlin/Brandenburg (Landesverband der Evangelischen Akademikerschaft e.V.). Auf der Website der Evangelischen Akademikerschaft kann man diese Online-Dialoge finden. Anmeldungen erbitten wir aber immer über die Evangelische Akademie zu Berlin: Ethik des Genug – was brauchen wir wirklich? – Evangelische Akademie zu Berlin

Morgen stelle ich hier den letzten Online-Dialog vor der Sommerpause vor.

Herzlichen Gruß
Tamara