19. September 2017

Ökumenischer Aufruf zur Bundestagswahl WIR HABEN DIE WAHL!

„Demokratie stärken durch Beteiligung und Respekt“
Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, rufen zur Beteiligung an der bevorstehenden Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017 auf.
In dem Anfang September veröffentlichen Aufruf betonen Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx, dass sich die christlichen Kirchen in der Mitverantwortung für das Gemeinwesen sehen. „Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, den politischen Weg unseres Landes aktiv mitzugestalten. Der erste und wichtigste Schritt dazu ist, sich über die anstehenden Entscheidungen ein eigenes verantwortliches Urteil zu bilden und das Wahlrecht auszuüben.“ Die Demokratie lebe durch Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. „Je höher die Wahlbeteiligung ist, umso stabiler ist das Mandat derjenigen, die Verantwortung für das Gemeinwesen übernehmen. Umso besser können auch die Anliegen und Interessen der Wählerinnen und Wähler im Parlament vertreten und in eine Politik umgesetzt werden, die dem Gemeinwohl dient“, schreiben Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx.
Im Wahlaufruf legen die beiden Vorsitzenden verschiedene aktuelle Themenaspekte dar, insbesondere die des Zusammenlebens und der demokratischen Streitkultur. Außerdem betonen Landesbischof Bedford-Strohm und Kardinal Marx, dass Deutschland weltoffen bleiben und weiter Verantwortung für die Schwächsten und Verwundbarsten übernehmen müsse. In diesem Zusammenhang heben sie den europäischen Zusammenhalt sowie eine Stärkung der internationalen Friedensordnung hervor.
Hannover, 4. September 2017 (so die Pressestelle der EKD)

Und hier der Link zum Originaltext: https://www.ekd.de/Aufruf-zur-Bundestagswahl-28193.htm

Kommentare:

  1. Am Sonntag ist Bundestagswahl! Klar, an unseren Parteien gibt es viel zu kritisieren. An den Politiker*innen erst recht. Es sind Fehler gemacht worden oder manchmal einfach nur Entscheidungen gefällt worden, die nicht meiner Vorstellung von richtig und gerecht entsprechen. Nicht wählen zu gehen, ist natürlich das Dümmste, denn damit drücken wir nur Desinteresse aus, also: macht doch, was Ihr wollt; ich halt mich da raus. Aus Protest irgendeine Spaß- oder Nischenpartei wählen, die garantiert die 5%-Hürde nicht schafft, ist auch nur ein Wegducken, weil man dann später ja nichts für die Regierungskonstellation kann. Das wäre mir auch zu einfach, oder zu zynisch. Es geht um zu viel. Viele meiner Freunde und Freundinnen haben hohe ethische und zuweilen moralische Ansprüche und wenn eine Politikerin angeln geht, ist sie als "Tierquälerin" für manche nicht mehr wählbar. Zu bedenken gebe ich aber, dass so manch ein neuer Politiker oder Politikerin noch gar keine rechte Chance hatte, die Fehler zu machen, die wir bei Angela Merkel oder Renate Künast (nur so zwei Beispiele) kritisieren. Und dann sollen wir nicht vergessen, dass es viele gibt, deren ethische Ansprüche zum Thema Menschenrechte, Barmherzigkeit oder Nächstenliebe nicht so ausgeprägt sind. Wir können aber davon ausgehen, dass diese Menschen wählen gehen. Auch das ist gut und richtig. Eine Demokratie muss verschiedene Meinungen aushalten können. Aber wenn sich zu viele, denen Menschenrechte und zwar für alle Menschen etwas bedeuten, heraushalten, indem sie nicht wählen oder ganz lässig ihre Stimmen in einer Spaßpartei versenken, dann sieht es nicht gut aus für Deutschland.

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