16. August 2016

MUT ZUM LEBEN - COURAGE FOR LIFE

Letzten Donnerstag schon ging unser Bibeldialog zum Thema "Steht auf, habt keine Angst. Mut zum Leben" zu Ende. Wir waren über 40 Menschen, viele davon zum ersten Mal bei diesem Bibeldialog auf Schwanenwerder. Die TeilnehmerInnen kamen aus ganz Deutschland, Rumänien, den Niederlanden und Russland. Auch eine Warteliste gab es, die wir leider nicht mehr einladen konnten.
Ein großartiges Referat von Radiopastor Matthias Bernstorf gab den Auftakt und viele Gedankenanstöße für die weitere Tagung. Einstimmig begeistert - inspiriert trifft es wohl noch mehr - waren alle von Heinz Wöltjens Bibelarbeiten. So gründlich vorbereitet, so liebevoll aufbereitet waren sie ein Füllhorn von Kenntnissen und Anregungen. Die Nachmittagsgruppen - nach Neigung zu wählen - waren unterschiedlich groß, von 4 bis 19 Personen jeweils, aber jede Gruppe genau richtig.
Der Besuch im Elternhaus Dietrich Bonhoeffers war mehr als nur ein Ausflug, wie wir ihn immer als Teil des Programms planen. Wird unser eigener Mut so auf die Probe gestellt wie der Bonhoeffers? Hätte ich den Mut aufzustehen oder hätte ich doch Angst?
Last Thursday, we ended our Bible Dialogue "Stand up, do not be afraid. Courage for life". We were more than 40 people from Germany, Russia, the Netherlands and Romania, many for the first time at this conference on the peninsula Schwanenwerder. A fantastic lecture by radio pastor Matthias Bernstorf opend the conference and gave impetus for many following discussions. All agreed enthusiastically that the Bible studies that Heinz Wöltjens led, were most inspired and inspiring: so throroughly and lovingly prepared, it was a treasure well of knowledge and rich food for thought. A visit to Dietrich Bonhoeffer's parents' house in Berlin Charlottenburg was our excursion; would our courage ever be tested like Bonhoeffer's? Would I stand up or would I be afraid?

Kommentare:

  1. Diese Bibelwoche, die jetzt Europäischer Bibeldialog heißt, wird es so nicht mehr geben. Ohnehin ist jede Zeit einzigartig und nur wenig zu vergleichen. Aber in dieser Woche ist mir die Einzigartigkeit besonders deutlich geworden und, so Gott will und wir leben, wird es weiter diese Begegnungstagungen unter dem Dach der Ev. Akademie Berlin geben können. Das Thema MUT hatte mehr als 40 Menschen zusammengebracht und die Warteliste konnte leider nur vertröstet werden auf andere Tagungen oder den Termin für 2017 in Siebenbürgen/Rumänien oder die Halbjahresprogramme. Abschluss war wieder ein gemeinsamer Gottesdienst, der alle Teile des Programmes und alle Teilnehmenden zu Wort und Standbildern kommen ließ. Eine besondere Art der Verkündigung. Stellvertretend das Credos aus der Gruppe: "Wir glauben an einen Gott, der uns Mut gibt, unser Leben mit allen Schwierigkeiten auch im Scheitern zu bestehen, und gemeinsam mit anderen, ein friedliches Leben zu gestalten. Wir glauben an einen Gott, der uns die Sinne öffnet, die Schönheit der Schöpfung zu erkennen, deren Teil wir sind. Wir glauben an Jesus Christus, der allen Menschen die Hand reicht und sie nicht versinken lässt. Der Sohn einer hebräischen Mutter war, voll Freude über den Glauben einer syrischen Frau und eines römischen Soldaten, der die Griechen, die ihn suchten, freundlich aufnahm und dessen Kreuz ein Afrikaner trug. Wir glauben an Jesus, der uns durch seine Liebe ermutigt, unser Leben zu gestalten und anderen die Hand zu reichen. Wir glauben an den heilenden Geist des Zuspruchs und die Gemeinschaft der Heiligen. Wir glauben an die Zusage, Anfang und Ende liegen allein bei Gott." Für das TROST-Pflaster-Projekt, bei dem die Europäischen Bibelwochen der Evangelischen Akademie zu Berlin beteiligt sind, wurde eine Kollekte gesammelt für Geflüchtete in Not. Grundlage war ein Konzert, das bei dem Bibeldialog "TROST" aufgezeichnet wurde. So wurde uns wieder deutlich, wie Angst, Trost und Mut zusammenhängen. Danke an die Menschen, die diese Art der Begegnungen ermöglichen. Gott sei Dank, dass das möglich ist. KD L. Ehmke, Berlin

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  2. Lieber Klaus-Dieter, in der Tat kann jede schöne Tagung auch ein wenig wehmütig stimmen, denn genau so und mit genau diesen wunderbaren Menschen kommt man wohl nie wieder zusammen, aber etwas von der Begegnung und den reichhaltigen Gesprächen begleitet uns noch lange durchs Leben und macht Mut.

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