20. April 2016

Es wird Frühling - Springtime finally


Der Frühling, der sich so langsam ausbreitet und die Bäume zartgrün, weiß und rosa färbt, passt natürlich gut zum Thema der Studientagungen, die übermorgen beginnt. https://www.facebook.com/events/492770780903206/
Nach dem kalten blattlosen Winter ersteht alles Grün wieder neu. Die Vögel zwitschern ihre Freude über die auferstandene Natur. Ich freue mich auf eine gute Tagung. 
Spring is fianlly here and the leaves in pale spring green, blossoms in delicate pink and white seem to match our conference tomorrow which deals with our hopes for a ife after death: After cold and barren winter, all this green comes to life again. The birds twitter their joy about resurrected nature. And I look forward to a good conference.

18. April 2016

Wir haben hier keine bleibende Stadt - Nachlese zum EBD 54



Gereimte  Nachlese zum EBD  54 – 2016: 
                        „ Wir haben keine bleibende Stadt. Wo und was ist Heimat ?

Zwar sind vergangen ein paar Wochen,
doch hatte ich es fest versprochen,
die Tage noch mal „nach-zu-checken“,
mit Reimen wieder „feed-zu-backen“,

Aus BBW wurd' EBD
und wenn ich all die Themen seh',
wie dieses zeitnah, hochbrisant,
gemüt-bewegend, interessant,
dazu die vielen Möglichkeiten,
des Informierens und auch Streitens,
da wurde mir doch sehr bewusst,
was so beim Helfen ist ein Muss:
die kleinen Schritte zum Verstehen,
zum Aufeinanderzu- + Um-zugehen!

Was nutzt dem Menschen Geld und Dinge,
die äußerliche zwar Hilfe bringen,
wenn seelisch er dabei verhungert,
ohn' Arbeit nur voll Frust 'rumlungert,
nicht Wohnung, keine Heimat hat,
für Fragen oft noch nicht mal Rat.
da frag ich mich, wenn ich es wär',
des Leben so unendlich schwer,
sich Frage über Frage stellt,
und fremd mich fühlte in der Welt.
Und letztlich auch, wie würd' ich sein,
hört' ich auf Fragen stets nur „nein“!

Der Einstieg passend: “Weltcafé,“
wie man und wo die Heimat seh'
Mit Gästen diesmal aus 5 Ländern,
die alle Hoffen aufs Verändern
der unsäglichen Fluchtgeschehen,
die  täglich wir in Bildern sehen.
Aus Polen, Russland, Holland, Schweden,
sogar Great Britain war vertreten,
wir alle machten uns Gedanken,
wo Migration bedeutet: Schranken.
                                                                                                                                                         2
Dies theologisch fortgesetzt,
mit Fluchten aus dem Bibeltext,
Herr P…   es kompetent,
was steht im Alten Testament.

Die Fragen zum Familienstamm,
woher man kam, das wie und wann.
Es folgten Voten in den Runden,
die hab ich zeichenhaft gefunden'
- Aus Weißrussland, Frau (Dr.) T…ko,
- ja selbst in Polen denk' man so,
  was wohl passiere, wenn „sie“ kommen.
  Ideen leider sehr verschwommen,
- in England scheint das kein Problem,
  die Insel lässt dies „fern"-zu -sehen.
- Rumänien hat schon lange Sorgen,
   womit man zahle das Versorgen.
- in Holland und sogar in Schweden,
   sich auch Bedenken hörbar regen.

Und dann bei uns, im „Heimatlande“
ist, was man hört, oft eine Schande:
 - Bei L…s Weg durch die Behörden,
   da kann man wirklich mutlos werden,
   denn auf Asyl im Kirchenraum,
   kann man so einfach auch nicht bauen.
- Frau B.-T. aus der Schule
   hat überzeugende Module.
   Es gab unglaubliche Geschichten,
   die lohnenswert wär'n  zu berichten.

-  Was „ Christsein heißt im Abendland“
   zu diesem Thema passend fand
   zu Texten als  NT-Replik  
fand Siegfried (L.)  Bilder und Musik,
 .
Am nächsten Tag stand im Programm,
ein ganz besonderer Stadtrundgang.
Um „Kreuzberg heute“  anzusehn,
zuerst Besuch in der Moschee.
Die Führung unsrer türkischen Guide,
sehr informativ, - und blitzgescheit.
Das Türkisch-Essen dann am  Schluss,
- mit Raki- war ein Hochgenuss.
                                                                                                                                                         3
Und en passent noch ein Event,
Café, mit  Flair vom Orient :
„die heiße Schokoladen-Tasse“,
 für „Brokkoli-Gemüse-Hasser“ …

Danach wurd' der Kultur gefrönt,
Berliner Highlights, wie gewöhnt,
von  „Distel“ bis „Philharmonie“,
- und Letzteres  vergess' ich nie:
Denn, die gekauften Eintrittskarten,
fatal, ein falsches Datum hatten.
Doch Dank Tamara, sie hat's geschafft
und neue Karten mitgebracht.
Sir Rattles letztes Traum-Konzert,
war 3 von uns den Ärger wert.

Zum Sonntags-Gottesdienstbesuch:
- historisch, darum Grund genug -
Versöhnungsort, nah bei der Mauer,
wo schwer bewaffnet, auf der Lauer,
Soldaten den Befehl ausführten
und töteten, wen sie aufspürten.

Von Predigt, Führung, Kirchengang,
den Blick am Mauerrest entlang,
erschöpft, verfroren, bei heißer Suppe,
noch diskutiert, in kleiner Gruppe.

Beim Rückweg dann, entlang der Spree,
ich „Ständige Vertretung“ seh',
und was bislang uns nie geglückt,
mal Plätze frei  – wir sind entzückt.
Des Sonntags sitzen Wähler hier
und trinken „Gaffel“-kölsches Bier.

Am Montag hieß es Abschied nehmen,
mit Gottesdienst und Reisesegen,
hochmotiviert mit viel Ideen,
- was umsetzbar, man wird es sehen.

Ganz herzlich galt der Dank dem Team 
                                               Aufwiedersehen in  Berlin……………………                           
                                                                                                          U. H. A.

13. April 2016

MIGRATION. Church As Transnational Home?

Study Conference for Theology Students and studetns of related subjects, such as religious education or religious sciences.
Informationen in deutscher Sprache erhalten Sie per E-Mail an hahn@eaberlin.de oder auf facebook: https://www.facebook.com/bibeldialoge/events

Migration has always been part of human history. Millions of people live in countries other than those they grew up in. If God is One and the Church is the single body of Christ – everywhere – this transnational way of existing and thinking translates into hospitality towards those of different cultures. Can the Church offer a home that people can take with them wherever they go?

Excerpt from the agenda
- “My experience of migration”
- “Foreigners in the Old Testament. Between acceptance and integration”
- World Café “The other perspective”
- Evensong at Berlin Cathedral
- “Hospitality. Church as transnational home“
- Excursion to Migrant churches and -projects in Berlin
- Evening of nations with participants‘ contributions
- Worship service
- a free afternoon and evening in Berlin

 

WEDER HEILIGE NOCH KETZER. Widerständig leben in Europa

Neither Heretics Nor Saints. Living Resistance in Europe.
Immer wieder haben sich Menschen gegen den Strom der Zeit gestellt. Sie waren weder Heilige noch Ketzer. Schon ein Jahrhundert vor Martin Luther wollten Jan Hus und Hieronymus von Prag ihre Kirche reformieren; sie starben im Feuer, aber ein neues Gespür für Gottes Gegenwart lebte weiter.
Auch heute leben wir in einer Zeit der Verunsicherung und des Umbruchs – nicht nur in den Kirchen.
Wofür stehen wir als Christen heute auf? Wem oder was sollten wir widerstehen?

Themen aus dem Tagungsprogramm
- Jan Hus und Hieronymus von Prag: Wogegen haben sie sich aufgelehnt? Was heißt es, für die Wahrheit einzustehen?
- Was sagt die Bibel zum Thema Widerstand?
- Kirche im Widerstand: Die Barmer Theologische Erklärung
- Wofür muss meine Kirche einstehen? Wogegen muss sie sich wehren?
- Café Littéraire mit dem Autor und Zeitzeugen Christoph Scheytt
Außerdem sind eingeplant: ein Konzert mit Tomas Najbrt und ein Gottesdienst mit der evangelischen Gemeinde in Martin in der Mauer

This conference is already fully booked but we would love to read your thoughts on the subject!
Die Tagung ist leider schon ausgebucht, aber wir freuen uns über Eure Gedanken und Kommentare.

4. April 2016

Versöhnt? Reconciled?

Am Sonnabendmittag ging unsere Tagung zu Ende. Wir haben das Thema VERSÖHNUNG aus vielen Blickwinkeln betrachtet. Auf der ganz persönlichen Ebene gab es gute und sehr offene Gespräche. Für manche war es überraschend, dass es nicht nur um Versöhnung mit einem Gegenüber ging, sondern auch darum, mit sich selbst versöhnt zu sein. Meditation und Atemübungen können dazu beitragen, dass wir entspannter mit unseren inneren Konflikten umgehen.
Die Frage nach dem "Versöhnt sein mit Gott" hat viel mit unseren Gottesbildern zu tun, die ganz individuell sein können, geprägt von persönlicher Erfahrung und/oder von biblischen Bildern.
Wortwörtlich im Mittelpunkt der Tagung stand der Besuch der Gedenkstätte in Krzyzowa/Kreisau. Hier traf sich der Kreisauer Kreis, Menschen, die zur Zeit der Nazidiktatur überlegten, wie das Leben nach dem Krieg in Europa weiter gehen könnte. Für ihre Gedanken bezahlten viele von ihnen mit dem Leben. Ein besonderer Höhepunkt war dann die noch relativ neue Ausstellung MUT UND VERSÖHNUNG, die ja wie für unsere Tagung konzipiert war. Die Erinnerung auch an den polnischen Kampf um Demokratie hat uns Gäste in Polen sehr beeindruckt, auch der bericht und später der besuch des Denkmals zum Brief der Polnischen Bischöfe and die Deutschen, der Vergebung schenkte und um Vergebung bat. Und so waren wir zumindest in Gedanken auch mit unseren polnischen Freundinnen auf der Demonstration zur Bewahrung der Demokratie.
Mehr als ein Beiprogramm war natürlich die Kuturhauptstadt Wroclaw mit ihrem VIERTEL DER GEGENSEITIGEN ACHTUNG; ihren vielen wunderschönen Kirchen und Denkmälern. 
VERSÖHNUNG UNd WEITER? war unser Thema und es bleibt ein fortwährende prozess, der nicht immer leicht ist, aber immer lohnt.
Saturday at noon our conference ended.We took a look at our topic RECONCILIATION from many angles: very personally, not just with another person but with ourselves. meditation and breathing exercises can help us deal with our inner conflicts. The question of our being reconciled with god very much depends on the images that we have of God, some are influenced by very personal experience, others by Biblical metaphors.
Literally in the centre of our conference was a vist to Krzyzowa where the Kreisau Circle met during the Nazi reign, and discussed how life and society could be organized after the war. most of them paid for theri thought with their lives.  Another Highlight was the relatively new exhibition on COURAGE AND RECONCILIATION.
The city Wroclaw was of course also more than just an extra; with its many beautiful churches and thoughtful memorials. Our Topic was RECONCILIATION AND THEN WHAT? what comes after reconciliation? Actually reconciliation is a never ending process, not always an easy one and much more than a handshake and it takes time. But it is worth it.

30. März 2016

VERSÖHNUNG und weiter? - RECONCILIATION and then what?

Gestern begann die pädagogische Studientagung in Wroclaw/Breslau im Rahmen der Europäischen Bibeldialoge. Teilnehmen dürfen hier auch menschen die einfach nur an pädagogischen Themen interessiert sind.  Unser Thema Versöhnung wird auch entsprechen nicht nur pädagogisch-schulisch, sondern auch theologisch und politisch betrachtet. Es gab schon einige Diskussionen über den Umgang mit Kollektivschuld und es wurden schon Versöhnungsinitiativen vorgestellt: eine deutsche Schule, die nach der Jüdin Hanna Zürndorfer benannt wurde, eine tschechische Gedenkstelle für ermordete Sudentendeutsche und der Versöhnungsbrief der polnischen Bischöfe. So unterschiedlich wie diese drei Beiträge zu Beginn ist auch unsere Gruppe: Deutsche von 17 bis 77, Polinnen, ungarische und deutsche, bzw. "halbdeutsche" Frauen aus Siebenbürgen in Rumänien, LehrerInnen, PastorInnen, Ingenieurinnen, eine Katechetin... alle mit dem gemeinsamen Interesse, wie man Versöhnung als laufenden Prozess leben kann.

27. März 2016

Ostergruß aus Wroclaw, Polen


Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo ist nun dein Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
Von den Toten auferwecken
Er verklärt mich in sein Licht;
dies ist meine Zuversicht.

Nach den schrecklichen Geschehnissen in Brüssel, fiel es mir schwer, meine Osterhoffnung in Worte zu fassen. Deshalb bin ich besonders dankbar für den Ostergruß von Bischof Ryszard Bogusz aus Wroclaw:
„Ich vereine mich mit allen, die die Welt Gottes Auferstehung intensiv erleben und wünsche Ihnen viel Freude beim Begehen der Feiertage. Möge der gnädige und barmherzige Gott das Osterfest ausgiebig segnen. Das Osterfest ist nicht nur eine Erinnerung an ein Ereignis aus uralten Zeiten , das uns in der Gegenwart nicht betrifft, weil es damals geschah.  Im Gegenteil! Gottes Handeln ist nicht nur in der Vergangenheit, oder an einen konkreten Ort gebunden, sondern dauert ewig und geht über alle Zeit.
Wie Gott am Anfang der Schöpfung sagte: Es werde Licht, oder Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich besame, und fruchtbare Bäume, da ein jeglicher nach seiner Art Frucht trage, und habe seine eigenen Samen bei sich selbst auf Erden, lassen sich die Wirkungen seiner Worte bis heute erkennen. Entsprechenden gilt für die Erlösung, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Jesus ist für uns geboren, hat für uns gelitten und ist gestorben. Für uns ist ER auferstanden, um uns ewiges Leben zu schenken.
Möge die Hoffnung unsere Herzen am Osterfest ergreifen.“
Diesen guten Wünschen schließe ich mich gerne an!
Übermorgen sind wir mit der pädagogischen Studientagung in Wroclaw und beschäftigen uns mit dem Thema Versöhnung: mit einander, zwischen Deutschen und Polen/Polinnen, nach einem Konflikt, mit uns selbst und mit Gott.  Der Hoffnungsvolle Geist von Ostern wird uns begleiten.

14. März 2016

...WIE AUCH WIR VERGEBEN - ... AS WE FORGIVE THOSE WHO SINNED AGAINST US

In diesen Tagen laden wir ein zum 59. Europäischer Bibeldialog vom 8. bis 12. Juni 2016 in Berlin. Das Thema lautet:„Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir…“ Schuld, Sühne und Vergebung heute." Für die Entwicklung einer gesellschaftlichen ‚Schuldkultur‘ ist das Verständnis der Begriffe Schuld, Sünde und Vergebung grundlegend. Alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens schuldig, auch wenn es oft heißt: „Ich bin mir keiner Schuld bewusst.“ Ohne das Erkennen von Schuld, gibt es jedoch keine Sühne und kein Annehmen von Vergebung.  

Kann uns unser Glaube uns helfen, mit dem eigenen Schuldigwerden verantwortungsvoll umzugehen und ebenso anderen zu verzeihen? Gibt es eine Verbindung zwischen den Begriffen Schuld und Schulden? Eine Vertiefung beim Verständnis von Schuld und Vergebung, von Schulden und Schuldenerlass kann zu mehr Gerechtigkeit führen und neue Chancen eröffnen.
Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Akdemie zu Berlin: http://www.eaberlin.de/seminars/data/2016/ebd/auvergib-uns-unsere-schuld-wie-auch-wir-vergeben-aaeag/ oder auch telefonisch: 030/ 20355-205 (Studienleitung: Dr. Tamara Hahn) oder per Mail an: hahn@eaberlin.de.
* Was denken Sie über Schuld, Sühne und Vergebung heute??

** This conference on the topic Sin, Atonement and Forgiveness Today will be in German only, but we would be happy to read your thoughts on the topic!

2. März 2016

Wir haben hier keine bleibende Stadt - For here we do not have an enduring city. (Hebr. 13,14)

Der erste offizielle Bibeldialog in 2016 ging am Montag zu Ende. Wir waren 35 Personen aus 7 Ländern, die meisten ehrenamtlich oder beruflich engagiert in der Arbeit mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund. Manche kamen, um sich auszutauschen, andere um einen Eindruck zu bekommen, welche Erfahrungen es schon gibt - in Sachen Flüchtlingsunterkunft, Kirchenasyl oder allgemein mit Muslimen. In den Bibelarbeiten wurde aufgezeigt, dass unsere ganze Kultur, ob wir sie Europäisch nennen oder Christliches Abendland, ohne Migration nicht denkbar ist. Unser Stammvater - der der Juden, Christen und Muslime) war letztlich ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Heimat wegen einer Hungersnot verlassen musste. Was genau ist Heimat eigentlich, dieses Wort, dass es in vielen Sprachen nur als Umschreibung gibt? Wenn unsere wahre Heimat bei Gott ist, sind alle Länder, auch die, in denen wir ein Zuhause haben, wo wir geboren sind oder aufwachsen, immer nur eine Station auf dem Weg. So sind wir alle Reisende, und Reisende sind aufeinander angewiesen, müssen einander beistehen und helfen, wo sie können. In dem Beitrag aus dem Alltag einer Lehrerin wurde auch noch besonders deutlich, dass die Vielfalt der Kulturen und auch der religiösen Traditionen auch eine Bereicherung für alle sein kann. Ohne Mühen geht das nicht, aber wenn der Dialog im Alltag so offen und interessiert geführt wird wie ich es bei diesem Bibeldialog erleben durfte, dann schaffen wir das.

The first official Bible dialogue ended this Monday. We were 35 people from 7 different countries, mostly volunteers or otherwise committed to working with refugees or migrants. Some came for exchange of experience, others to get an idea of what is still to come. Our Bible studies showed clearly that our entire culture, whether we call it European or Christian Occident, exists because of migration. Abraham, the father of all Jews, Christians and Muslims fled his home, his "Heimat" to escape famine. But what is this German term “Heimat” really? There is no exact word for it English. It is more than a country, more than one's home, a  feeling rather than a place. And if our true home is not a place on earth, then we are all travellers and travellers need to help each other. We learned from a teacher that while diversity of cultures and religions in school classes may be a good deal of work, it is also a treasure. If all dialogue is as open and open-minded as in this group in Berlin, then I am confident that we can do it.
.
 

11. Januar 2016

2016 Bible Dialogues - Bibeldialoge 2016

Das Jahr ist schon bald zwei Wochen alt und der Alltag hat uns alle wieder. Für das neue Jahr wünsche ich mir Offenheit und immer wieder Vertrauen, auf andere zuzugehen und sie erst kennenzulernen, bevor wir uns ein Urteil erlauben. Die Themen der Bibeldialoge dieses Jahr berühren die aktuellen Geschehnisse immer wieder, jeder Dialog auf eine etwas andere Weise. Im Februar geht es um Heimat und Verlust von Heimat. Was die Menschen durchgemacht haben, die jetzt in Deutschland angekommen sind kennt manch einer von uns von Geschichten der Großeltern. Ende März tagen wir in Polen zum Thema Versöhnung, die ein immer fortwährender Prozess ist. Unsere Europäische Studientagung für Theologiestudierende wird sich mit dem Thema Migration beschäftigen. Kann unser Glaube vielleicht sogar eine Heimat sein, die wir mitnehmen können? In Prag wird sich die European Bible Week mit dem Thema Widerstand befassen - nicht nur mit den großen Helden (oder Ketzern?) sondern mit der Frage, wo wir heute widerstehen müssen, als Menschen und Christen. Es wird ein spannendes Themenjahr, vielleicht ernster als manches Vorjahr? Viele empfinden unsere Zeit als krisenbehaftet und es gibt auch genug, zu viele Krisen. Und so ist es an uns, wie wir damit umgehen, damit uns die Krisen nicht beherrschen.

The new year is almost two weeks old and we are already back in the midst of our daily routines, at least: I am. For the new year I wish für openness and, again and again, trust to approach one another and get to know people before forming an opinion. This years European Bible Dialogues are touched by the present goings on of course. In February, we will talk about what it means to lose one's home and roots. In Poland in March, we will talk and practice reconciliation as a never ending process. Our study conference for Theology students in summer will be about Migration and whether our faith may be a kind of home, that we can take with us where ever we go. In Prague, the European Bible week will ask about resistance, not just in view of the great heroes of history but when and where do we have to resist today, as human beings and as Christians. It wil be an interesting year for the Bible Dialogues, maybe more serious than soem years before? Some say our days a riddled by crises, and there are indeed too many of them. It is up to us how we deal with them, so that the crises do not dominate us.