25. März 2026

Predigt auf dem Weg nach Ostern | Teil 3

 Heute noch der letzte Teil von Elkes Predigt zu Matthäus 11, 28-30 und Hebräer 13, 12-14

Ich bin gefragt, meine Mitmenschen als Geschwister zu lieben, eben auch die Unbequemen. Halten wir uns an notwendige lebendige WORTe. ER, der Gottessohn, meint es gut mit uns, gibt uns keine Lasten, die wir nicht tragen können.

Das Matthäusevangelium aus dem judenchristlichen Milieu mit vorprogrammierten Konflikten. Im Hebräerbrief, vermutlich von einem Paulusanhänger und etwa zur gleichen Zeit verfasst, hören wir:  Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen. (Hebräer 13, 12-14)

Das Volk, und da beziehe ich gern die gesamte Christenheit ein, geheiligt durch Christi Blut. Vertrauter Text und vertraute Auslegung, liebe Gemeinde. Unstrittig verstanden die Erinnerung an sein Opfer, Christi Kreuzigung, die vor den Stadttoren geschah. Auch der Verfasser des Hebräerbriefes, eindeutig in Christi Nachfolge, kennt Ausgrenzung und Schmach. Er fordert uns vor die Tore, heraus aus der sicheren Stadt, moderner gesagt, außerhalb unserer Komfortzone zum Handeln. Christus Schmach tragen, sein Joch auf uns zu nehmen, ist kein fröhlicher Frühlingsspaziergang. Verspricht aber Schritt für Schritt gelingendes Leben trotz aller Mühe im irdischen Leben, trotz meiner engen Grenzen. Das drückt sich vielleicht auch Namen eines Biergartens im Victoriapark in Berlin Kreuzberg aus. Der heißt nämlich Golgatha. Unser Leben zwischen Beten und Handeln, Eintreten für das WORT, Feiern und Hoffen, weil wir eben wissen: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern suchen die Zukünftige. Deshalb mit Gottvertrauen morgens das Frühstücksbrett und die Gebetsbank, den Apfel und den Tee sorgsam bereiten. Den Tag von Gott empfangen. Nachtreste loslassen, Kostbarkeiten bergen, Widerspruch abschütteln! Im Abendgebet dankbar GOTT den Tag zurückgeben und das Zukünftige gelassen besingen. (nach Lisa F. Oesterheld aus Gottesschimmer, geistliche Gedichte)

Und nicht zuletzt in der Passionszeit auch immer wieder freudig und fleißig von Christus lernen. Er hat vorgelebt, Gott, dein Wille geschehe. Für uns will er unser und der Welt bestes. Sein Schüler, seine Schülerin zu sein, bleibt lebensnotwendig. Ohne unseren Lehrer geht es nicht. Dann wird es leicht. Zeige mir deinen Weg, wo mein Glück ist, wo mein Herz. Show me Lord, from the start, where´s my treasure, where´s my heart. @2010Dyba Music. www.jud/bailey.com

Bald feiern wir Palmarum. Jesus reitet auf einem Eselfüllen in Jerusalem ein. Machen wir uns mit auf den Weg, jubeln und singen ein zu Herzen gehendes HOSIANNA, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Und der Friede, der höher ist als alles, was wir verstehen, bewahrt Gott sei Dank unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Erlöser und Bruder. Amen

 Ja, die Passionszeit geht ihrem Ende entgegen, aber wir bleiben unterwegs. morgen stelle ich noch einen Online-Abend vor der zwar erst nach Ostern stattfindet, aber  doch unsere Hoffnungen auf Leben berühren will. 
Danke, liebe Elke.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hier können Sie meinen Eintrag kommentieren. You can leave your comments here.