Heute noch der letzte Teil von Elkes Predigt zu Matthäus 11, 28-30 und Hebräer 13, 12-14
Ich bin gefragt, meine Mitmenschen als Geschwister
zu lieben, eben auch die Unbequemen. Halten wir uns an notwendige lebendige WORTe.
ER, der Gottessohn, meint es gut mit uns, gibt uns keine Lasten, die wir nicht tragen
können.
Das Matthäusevangelium aus dem judenchristlichen
Milieu mit vorprogrammierten Konflikten. Im Hebräerbrief, vermutlich von einem Paulusanhänger
und etwa zur gleichen Zeit verfasst, hören wir: Darum hat auch Jesus, damit er
das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst
uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben
hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen. (Hebräer 13, 12-14)
Das Volk, und da beziehe ich gern die gesamte Christenheit
ein, geheiligt durch Christi Blut. Vertrauter Text und vertraute Auslegung, liebe
Gemeinde. Unstrittig verstanden die Erinnerung an sein Opfer, Christi Kreuzigung,
die vor den Stadttoren geschah. Auch der Verfasser des Hebräerbriefes, eindeutig
in Christi Nachfolge, kennt Ausgrenzung und Schmach. Er fordert uns vor die Tore,
heraus aus der sicheren Stadt, moderner gesagt, außerhalb unserer Komfortzone zum
Handeln. Christus Schmach tragen, sein Joch auf uns zu nehmen, ist kein fröhlicher
Frühlingsspaziergang. Verspricht aber Schritt für Schritt gelingendes Leben trotz
aller Mühe im irdischen Leben, trotz meiner engen Grenzen. Das drückt sich vielleicht
auch Namen eines Biergartens im Victoriapark in Berlin Kreuzberg aus. Der heißt
nämlich Golgatha. Unser Leben zwischen Beten und Handeln, Eintreten für das WORT,
Feiern und Hoffen, weil wir eben wissen: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern
suchen die Zukünftige. Deshalb mit Gottvertrauen morgens das Frühstücksbrett und
die Gebetsbank, den Apfel und den Tee sorgsam bereiten. Den Tag von Gott empfangen.
Nachtreste loslassen, Kostbarkeiten bergen, Widerspruch abschütteln! Im Abendgebet
dankbar GOTT den Tag zurückgeben und das Zukünftige gelassen besingen. (nach Lisa
F. Oesterheld aus Gottesschimmer, geistliche Gedichte)
Und nicht zuletzt in der Passionszeit auch immer
wieder freudig und fleißig von Christus lernen. Er hat vorgelebt, Gott, dein Wille
geschehe. Für uns will er unser und der Welt bestes. Sein Schüler, seine Schülerin
zu sein, bleibt lebensnotwendig. Ohne unseren Lehrer geht es nicht. Dann wird es
leicht. Zeige mir deinen Weg, wo mein Glück ist, wo mein Herz. Show me Lord, from
the start, where´s my treasure, where´s my heart. @2010Dyba Music. www.jud/bailey.com
Bald feiern wir Palmarum. Jesus reitet
auf einem Eselfüllen in Jerusalem ein. Machen wir uns mit auf den Weg, jubeln und
singen ein zu Herzen gehendes HOSIANNA, gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.
Und der Friede, der höher ist als alles, was wir verstehen, bewahrt Gott sei Dank
unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Erlöser und Bruder. Amen
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