EUROPEAN BIBLE DIALOGUES: Most posts will be both in English and in German on request; comments please in either of these languages - Die meisten Posts werden auf Wunsch zweimal, deutsch und englisch, eingestellt; Kommentare bitte auf Deutsch oder Englisch.
9. Dezember 2013
VERTRAUT DEN NEUEN WEGEN. 25 Jahre Bibelwoche für Eltern von Menschen mit Behinderung
Seit 25 Jahren gibt es diese Begegnungstagung für Angehörige von
Menschen mit Behinderung. Auch wenn nicht jedes Jahr dieselben zusammenkommen,
gab es und gibt es doch recht viel „Stammteilnehmer/innen“ und Freundschaften
sind über die Jahre entstanden. Deshalb laden wir diesmal ganz besonders alle
diejenigen ein, die im vergangen Vierteljahrhundert schon das eine oder andere
Mal teilgenommen haben. Aber auch im 25. Jahr wird es wie gewohnt thematische
Impulse und Gespräche zu biblischen Texten geben. Es geht diesmal um Vertrauen.
Wem kann man ein behindertes Kind anvertrauen? Das Wissen über Qualifikationen
von Fachpersonal und Hilfskräften kann die Sorgen vieler Eltern nicht
vertreiben. Wir werden auf Spurensuche gehen bei biblischen Gestalten, die vor
zentralen Lebensentscheidungen standen, die einem Menschen und Gott vertrauen
mussten und neue Wege gingen. Für Einige hieß das auch, Abschied zu nehmen vom
bisherigen Leben mit Familie, Freunden und Nachbarn. Zum Programm können Sie
mehr erfahren, wenn Sie mir eine E-Mail schicken.
This encounter for parents
and relatives of people with handicaps - with next year's topic "TRUST"
will be in German only. It will take place for the 25th time next year -
a reason to celebrate. Although we invite those in particular who have
participated before, new participants are naturally always very welcome from all countries in Europe.
The often very intimate atmosphere, however, with participants sharing
their experiences with one another, would suffer from the interpretation
situation. I am very sorry about that.
29. November 2013
Was heißt EUROPÄISCH? - What does EUROPEAN mean?
Fragen nach einer sich wandelnden Identität in einem Europa
ohne Grenzen – nun ist auch die pädagogische Studientagung vom 22. -26. April
2014 in Prag vorbereitet. Bei dieser Studientagung, zu der Haupt- und Ehrenamtliche
mit pädagogischen Tätigkeiten eingeladen sind, werden wir uns mit Identität geschäftigen:
unsere persönliche(n) ebenso wie nationale oder religiöse Identitäten. Was
prägt uns als Menschen, was prägt ein Land oder eine Stadt? Wir werden in der
Church Pension (http://www.churchpension.cz/index.php?lang=de)
wohnen, die zwar ein einfaches Quartier ist, aber dafür sehr zentral liegt, so
dass die Stadt auch erkundet werden kann. Petr Liebl hat uns schon eine
Stadtführung zugesagt und Tomás Najbrt wird uns ein Abschlusskonzert mit alter
Tschechischer Musik spielen. Zum Reinhören: http://www.tomasnajbrt.cz/german/index.aspx?p=35
Woran denken Sie, wenn Sie den Begriff „Europa“ hören? Wer
gehört zu Europa und wer nicht? Ihre Gedanken zu Europa interessieren uns.
Fragen beantworten wir Ihnen gerne hier im Blog oder per E-Mail:
hahn@eaberlin.de.
From April
22 to 26, 2014, we will hold a study conference in Prague (in German only, I’m sorry).
Our topic will be IDENTITY, our own personal identities as well as our national
or religious identities. What makes us who we are, what makes a country or a
city what they are?
What do you think of when you hear the word EUROPEAN? What and
who is part of Europe? We would love to know what you think.
If you have
any questions feel free to post them here or e-mail to Hahn@eaberlin.de.
27. November 2013
ENTHUSIASTEN, MENSCHENFISCHER. ENTHUSIASTS AND FISHERS OF MEN.
Heute
habe ich den Flyer für die Studientagung zu Weltanschauungsfragen vom
13.-17.3.2014 vorbereitet. Höchste Zeit, denn zwei Anmeldungen – aus Russland
und aus Georgien sind schon eingegangen. Es geht diesmal um neue
Gemeindegründungen, die theologisch beleuchtet werden sollen.
In viele
traditionelle Kirchen kommen sonntags immer weniger Gottesdienstbesucher,
während neu gegründete freikirchliche Gemeinden und Laienbewegungen ganz andere
„Zielgruppen“ erreichen. Wir werden einige dieser Gemeinden besuchen, ihre
Gottesdienste erleben, Verbindendes betrachten und für uns Fragwürdiges
diskutieren.
Es wird
u.A. eine Einführung in die unterschiedlichen Formen von Gemeindeneugründungen
und einen Blick auf „wachsende“ Gemeinden und Laienbewegungen innerhalb der
Landeskirchen geben. Zeit für Erfahrungsaustausch, Gedanken und Kriterien für
„guten Gottesdienst“ und gastfreundliche Gemeinden soll ebenso sein wie für Bibelarbeiten
zu Strukturen von Gemeindegründung und Gemeinderegeln. Wir planen Begegnungen
mit, sowie Gottesdienstbesuche bei verschiedenen Glaubensgemeinschaften und
Gemeinden in Berlin. Zu den Besuchen wird es sachkundige Einführungen und anschließenden
Austausch geben.
Nicht
fehlen darf der „Länderabend“, an dem die Teilnehmenden über Gemeindeneugründungen
in ihren Ländern bzw. Landeskirchen berichten werden. Die Tagungssprache wird
zwar Deutsch sein, aber wir werden Simultanübersetzung ins Englische
organisieren.
Falls
Sie mehr wissen möchten, schreiben Sie einen Kommentar im Blog oder schicken
Sie mir eine E-Mail an hahn@eaberlin.de
Today I prepared the invitations for our study
conference on new church plantings from March 13 to 17, 2014. High time: we already
have two participants from Russian and from Georgia.
Many churches lament the small number of churchgoers
while new church plantings attract a different group of worshippers. We will
visit some of these new congregations, share in their worship and reflect on
what we have in common and where we differ.We will share experiences from our European home
countries, our own perceptions of church plantings and the theological impulses
they may hold for us.
The conference will include among other topics an
introduction to the diversity of church plantings and an analysis of „growing“
congregation and lay movements within the established churches. We will discuss
criteria for good worship service and hospitable congregations, as well as look
at biblical texts on structures for congregation founding and congregation
rules. There will be lectures on and worship services with various faith
communities and congregations in Berlin. Last not least, on the „evening of
nations“ participants’ will share their experiences with new church plantings
in their home countries or the regions respectively.
The study conference will be held in German, but
interpretation into English can be provided on request. If you want to know
more about our conference, comment on the blog or send an e-mail to hahn@eaberlin.de
26. November 2013
LOBEN. HOFFEN. KLAGEN - PRAISE. HOPE. LAMENT
Der erste Bibeldialog in 2014 ist nicht nur
aber besonders für Menschen aus ländlichen Regionen. Es wird vor allem um die Psalmen gehen: Sie waren
das Gebetbuch Jesu und gehören bis heute zu den Bibeltexten mit der
größten Wirkung. Künstler haben sich inspirieren lassen; Dichter haben
Psalmen weitergedichtet, Komponisten haben sie vertont. Psalmen
thematisieren die ganze Bandbreite des Lebens: Not und Angst, Dank und
Lob. Der Bibeldialog will Anregung sein, Psalmen als Begleiter des
eigenen Lebens zu erfahren. Wir hoffen sehr, dass sich wieder viele aus anderen Ländern anmelden!
The first Bible Dialogue in 2014 will be in German only, but we hope we will have guests from abroad anyway. We will look at the psalms, the prayer book of Jesus. Psalms have influenced artists, writers and composers. They deal with the range of human life: misery and fear as well as praise and thanks. The Bible dialogue hopes to inspire us to make psalms the companions of our lives.
The first Bible Dialogue in 2014 will be in German only, but we hope we will have guests from abroad anyway. We will look at the psalms, the prayer book of Jesus. Psalms have influenced artists, writers and composers. They deal with the range of human life: misery and fear as well as praise and thanks. The Bible dialogue hopes to inspire us to make psalms the companions of our lives.
21. November 2013
Predigen von Gottes Liebe und Gottes Zorn - Preaching the love and wrath of God
Ein paar Tage sind vergangen, seitdem die Prädikanten-Fortbildung zu Gottes Liebe und Gottes Zorn vorbei ging. Ich musste noch viel darüber nachdenken, ob ich mir einen zu "lieben" Gott zurechtinterpretiere oder ob ich auf Gottes Liebe zählen darf trotz allen Versagens, aller gar nicht christlichen Gedanken oder Taten in meinem Leben, immer wieder neu hoffen auf Gottes Liebe und seine Geduld. Ich habe schon die Auswertungsbögen durchgesehen und freue mich, dass so viel gut angekommen ist, bin aber auch dankbar für jede Kritik, denn so können wir, das Leitungsteam und ich, lernen und es nächstes Mal besser machen.
Wie immer am Ende der Bibeldialogsjahres fühle ich mich reich beschenkt durch die vielen kostbaren Begegnungen mit engagierten Christinnen und Christen aus ganz Europa. Die Prädikanten-Tagung war der letzte Bibeldialog in diesem Jahr und auch ein schöner Abschluss. Der Termin für das kommende Jahr wird der 24. bis 28. September sein. Hoffentlich kommen wieder so viele wie in diesem Jahr.
Wie immer am Ende der Bibeldialogsjahres fühle ich mich reich beschenkt durch die vielen kostbaren Begegnungen mit engagierten Christinnen und Christen aus ganz Europa. Die Prädikanten-Tagung war der letzte Bibeldialog in diesem Jahr und auch ein schöner Abschluss. Der Termin für das kommende Jahr wird der 24. bis 28. September sein. Hoffentlich kommen wieder so viele wie in diesem Jahr.
16. November 2013
GOTTES LIEBE und GOTTES ZORN - The love and the wrath of God
Seit Mittwoch läuft der Bibeldialog zum Thema Gottes Liebe und Gottes Zorn, ein Prädikantenfortbildung. Es sind 32 TeilnehmerInnen aus vielen verschiedenen Landeskirchen Deutschlands, aus Lettland, Italien und den Niederlanden. Wir haben uns besonders gefreut, dass sehr viele neu dazugekommen sind. Gleich am ersten Abend gab es angeregte Diskussionen darüber, was wir unter Gottes Zorn und Gottes Liebe vorstellen? Wenn wir in der Bibel über dunklen Seiten Gottes lesen und diese nicht einfach ignorieren oder wegdeuten wollen. Können wir denn noch unbekümmert zum "lieben" Gott beten? Aber Gott ist uns "lieb" und er ist ein liebende Gott. Manche Probleme, die wir haben, wenn wir zu Gott oder über Gott sprechen sind eigentlich Sprachprobleme, weil Wörter ihre Bedeutung geändert haben. Aber wenn wir predigen, wollen wir auch Trost geben in schweren Zeiten - Trösten, aber nicht vertrösten. Es bleibt schwer anzunehmen, dass wir Gott nicht ganz und völlig begreifen werden können; es braucht Mut zum Geheimnis!
Wednesday, we started the Bible dialogue for lay preachers with 32 participants from all over Germany, Latvia, the Netherlands and Italy - many among them participating for the first time. From the beginning, discussions have been intense and showed the participants' great commitment to their work. The Wrath of God and the Love of God are not an easy topic for a sermon. We hope to comfort people in hard times, give them hope but do not wish to lie and gloss over the dark sides of God that we also find in the Bible. It remains a challenge to our faith to accept that we cannot grasp or understand God completely and fully; it takes courage to accept the mystery of God.
Wednesday, we started the Bible dialogue for lay preachers with 32 participants from all over Germany, Latvia, the Netherlands and Italy - many among them participating for the first time. From the beginning, discussions have been intense and showed the participants' great commitment to their work. The Wrath of God and the Love of God are not an easy topic for a sermon. We hope to comfort people in hard times, give them hope but do not wish to lie and gloss over the dark sides of God that we also find in the Bible. It remains a challenge to our faith to accept that we cannot grasp or understand God completely and fully; it takes courage to accept the mystery of God.
15. November 2013
Begegnungstagung in Wroclaw/Breslau - Polen
Ich habe unseren Blog etwas vernachlässigt in den letzten Wochen. Es ist die Zeit, in der viele Teams ihre Bibeldialoge fürs nächste Jahr vorbereiten, so dass ich fast jeden Tag mit einem anderen Team an einer anderen Tagung geplant habe. Ab nun will ich aber wieder öfters posten, und zwar zu einer geplanten Tagung nach der anderen.
Heute zur Vorbereitung des Bibeldialogs für Ehrenamtliche in der Gemeindeleitung, die vom 5.-9.11.2014 in Wroclaw/Breslau in Polen stattfinden wird: Felix Doepner, Verena Wache, Maryna Los und ich haben uns vor ein paar Tagen dort getroffen, um die Stadt zu erkunden und das Programm zu planen. Wir konnten Vieles schon klären - Dank der freundlichen und kundigen Hilfe von Dr. Janusz Witt, dem Vorsitzenden des Gemeinderats der Ev. Kirche in Wroclaw, und unserer liebenswerten Grazyna Wiercimok, die zwar bei einem ganz anderen Leitungsteam in Berlin mitarbeitet, uns aber wertvolle Tipps für Wroclaw gibt und auch tolle Stadtführungen macht. Unser Thema passt gut in die Geburtsstadt Dietrich Bonhoeffers, in der es ein "Stadtviertel der gegenseitigen Achtung" gibt mit Synagoge sowie katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen. Das Thema "Geachtete Vielfalt" - mehr als bloße Toleranz - wird uns auch zur internationalen Jugendbegegnungsstätte in Kreisau führen, wo wir auch von der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis erfahren werden.
Die Gemeinde und das Tagungshotel sind nur 5 Minuten Fußweg vom alten Stadtzentrum entfernt, das jeden Besuch lohnt - nicht nur wegen der weit mehr als hundert Gnome, die diese Stadt auch bevölkern.
I have been negligent, but I promise to post more regular from now one. So much has happened because now is the time when many teams prepare for next year's bible dialogue. I will report on our plans one bible dialogue at a time.
A few days ago the team of the Bible dialogue for church elders or lay members of parish councils met in Polish Wroclaw to prepare for their bible dialogue which will take place in Wroclaw, the birth town of Dietrich Bonhoeffer from November 5-9, 2014. The topic will be "Respected Diversity", a good topic for the city that has a "Quarter of Mutual Respect" with Synagogue, and Protestant, Roman Catholic and Orthodox churches in close vicinity.
Heute zur Vorbereitung des Bibeldialogs für Ehrenamtliche in der Gemeindeleitung, die vom 5.-9.11.2014 in Wroclaw/Breslau in Polen stattfinden wird: Felix Doepner, Verena Wache, Maryna Los und ich haben uns vor ein paar Tagen dort getroffen, um die Stadt zu erkunden und das Programm zu planen. Wir konnten Vieles schon klären - Dank der freundlichen und kundigen Hilfe von Dr. Janusz Witt, dem Vorsitzenden des Gemeinderats der Ev. Kirche in Wroclaw, und unserer liebenswerten Grazyna Wiercimok, die zwar bei einem ganz anderen Leitungsteam in Berlin mitarbeitet, uns aber wertvolle Tipps für Wroclaw gibt und auch tolle Stadtführungen macht. Unser Thema passt gut in die Geburtsstadt Dietrich Bonhoeffers, in der es ein "Stadtviertel der gegenseitigen Achtung" gibt mit Synagoge sowie katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen. Das Thema "Geachtete Vielfalt" - mehr als bloße Toleranz - wird uns auch zur internationalen Jugendbegegnungsstätte in Kreisau führen, wo wir auch von der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis erfahren werden.
Die Gemeinde und das Tagungshotel sind nur 5 Minuten Fußweg vom alten Stadtzentrum entfernt, das jeden Besuch lohnt - nicht nur wegen der weit mehr als hundert Gnome, die diese Stadt auch bevölkern.
I have been negligent, but I promise to post more regular from now one. So much has happened because now is the time when many teams prepare for next year's bible dialogue. I will report on our plans one bible dialogue at a time.
A few days ago the team of the Bible dialogue for church elders or lay members of parish councils met in Polish Wroclaw to prepare for their bible dialogue which will take place in Wroclaw, the birth town of Dietrich Bonhoeffer from November 5-9, 2014. The topic will be "Respected Diversity", a good topic for the city that has a "Quarter of Mutual Respect" with Synagogue, and Protestant, Roman Catholic and Orthodox churches in close vicinity.
24. Oktober 2013
TOLERANZ. Herausforderung oder Überforderung? Challenging or overwhelming?
Heute Nachmittag werden wir einen
Bibeldialog zum Thema Toleranz vorbereiten, der dann vom 11.-15. Juni nächstes
Jahr auf Schwanenwerder stattfinden soll. Reformation und Toleranz ist ja Themenakzent der Reformationsdekade der EKD dieses Jahr, aber da Toleranz nie ein
fertiger Zustand ist, sondern immer wieder neu betrachtet und erarbeitet werden
muss, lohnt es, sich im kommenden Jahr noch einmal damit zu befassen, evtl.
auch zurückzublicken, wohin die Diskussionen, Veranstaltungen und Projekte
geführt haben. Brauchen wir mehr Toleranz oder müssen auch Grenzen der Toleranz definiert werden? Gelebte Toleranz ist nicht passives Ertragen und sie ist nicht der Weg des geringsten Widerstands. Tolerantes Verhalten verlangt eine
aktive Auseinandersetzung mit dem "Anderen" und
den eigenen Vorurteilen. Wie tolerant sind wir denn wirklich gegenüber
Nachbarn, Freunden und Fremden; und welche Vorurteile stehen uns im Weg?
Today we will begin planning for the Bible Dialogue on Tolerance next
year in June. Reformation and Tolerance in actually this year's main topic in
the Reformation Decade, but it will be interesting to also look back on
discussions, papers or projects and their conclusions: Do we need to be more tolerant or do we need to define limits to tolerance? Tolerance is never a
passive thing and hardly ever does it turn out to be the path of least
resistance. Tolerance demands an active examination of the "other" and
our own prejudice. Just how tolerant are we towards our neighbours, friends
and strangers; and which are the prejudices that block our view?
12. Oktober 2013
Was heißt eigentlich EUROPÄISCH? What does that mean: EUROPEAN?
Das Team der pädagogischen Studientagung - ein Bibeldialog für
Haupt- und Ehrenamtliche mit pädagogischen Tätigkeiten - ist gerade mit mir in
Prag, um unsere Tagung vom 22.-26.4.2014 (die Woche nach Ostern!)
vorzubereiten. Das Thema wird die Frage nach einer europäischen Identität sein.
Gibt es so etwas? Gerade in einer Stadt wie Prag, in der es scheinbar so viele
Touristen und Zugewanderter gibt wie Tschechen - zumindest in der Innenstadt -
ist die Frage nicht leicht zu beantworten. Natürlich suchen wir hier nach etwas
typisch Tschechischem, nicht nur böhmisches Kristall und Knödel und gutes Bier
(das haben wir auch gefunden!) In den Geschäftsstraßen sieht es schon fast
genauso aus wie in ähnlichen Straßen in Berlin oder Wien oder London, dieselben
Geschäfte, nur die Buden sind andere und die sind ja eigentlich nur für die
Touristen da. Ist das noch authentisch? Im April nächstes Jahr werden wir mehr
erfahren, auch zu unseren eigenen Identitäten als Christen, Eltern oder Kinder
unserer Eltern, Deutsche, Tschechen, Ungarn... oder eben EuropäerInnen. Was heißt Europäisch?
The team of
next year’s pedagogical study conference and I are in Prague right now to
prepare for the Bible dialogue on the topic „What is European?“ Is there such a
thing as a European identity? In a touristically developed city like Prague
this is an interesting question. The inner city looks like so many cities with
the same fancy stores. What can we find that is typically Czech? More than
Bohemian crystal, dumplings and good beer? And are these not mostly offered for
the sake of tourists? Is all this still authentic? Next year, in the week after
Easter (April 22-26) we will take a closer look at Prague, and at our own
identities as Christians, parents or our parents’ children, as Germans, Czechs,
Hungarians, … or Europeans. Whatever that may imply.
10. Oktober 2013
GOTTES LIEBE UND GOTTES ZORN predigen - Preachin GOD's Love and GOD's wrath
Ein Bibeldialog für
Prädikantinnen und Prädikanten. Neben den vielen Aussagen zur Liebe
Gottes zu uns Menschen und zu seiner Schöpfung gibt es in der Bibel auch
Aussagen zu dem Zorn Gottes über die Bosheit in der Welt und die
Gottlosigkeit der Menschen. Wie verhalten sich Gottes Liebe und Gottes
Zorn zueinander?
Dieser Bibeldialog soll Prädikantinnen und Prädikanten aus allen Landeskirchen der EKD und anderen Ländern Europas helfen, sich die eigene Rolle im Verkündigungsdienst bewusst zu machen. Sie soll zugleich Zurüstung für die eigene Predigt zum Thema sein und Ermutigung und Stärkung der Predigenden bewirken. Der Austausch zur Thematik in kleineren Gruppen bietet Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Gedanken zu äußern. Spannende Gespräche, Erfahrungen und gemeinsames Nach-Denken werden diese Fortbildungstage für Prädikantinnen und Prädikanten prägen. Leider sind wir jetzt schon ausgebucht und das Hotel ist auch schon voll.Wer möchte, kann gerne Gedanken mitteilen, die ich dann in die Arbeitsgruppen hineingebe.
A Bible Dialogue for lay preachers on the love of God and the wrath of God. The conference will be in German and is unfortunately already booked out. If you would like to share your thoughts on the subject, I will pass them on to the group on November.
Dieser Bibeldialog soll Prädikantinnen und Prädikanten aus allen Landeskirchen der EKD und anderen Ländern Europas helfen, sich die eigene Rolle im Verkündigungsdienst bewusst zu machen. Sie soll zugleich Zurüstung für die eigene Predigt zum Thema sein und Ermutigung und Stärkung der Predigenden bewirken. Der Austausch zur Thematik in kleineren Gruppen bietet Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Gedanken zu äußern. Spannende Gespräche, Erfahrungen und gemeinsames Nach-Denken werden diese Fortbildungstage für Prädikantinnen und Prädikanten prägen. Leider sind wir jetzt schon ausgebucht und das Hotel ist auch schon voll.Wer möchte, kann gerne Gedanken mitteilen, die ich dann in die Arbeitsgruppen hineingebe.
A Bible Dialogue for lay preachers on the love of God and the wrath of God. The conference will be in German and is unfortunately already booked out. If you would like to share your thoughts on the subject, I will pass them on to the group on November.
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